Projekte
Die Marken unter dem Dach
K-MULTIMEDIA ist der Rahmen, in dem meine Produktionen zusammenlaufen – Audio, Film und Musik, Web- und Grafikdesign, dazu die Begleitung von Existenzgründern. Von außen sehen die Marken darunter nach sehr verschiedenen Dingen aus, tatsächlich ist eine aus der anderen entstanden: Aus dem Geschenkeshop wurde eine Shopify-App, aus der Shopify-App wurden Apps fürs Telefon, und in der Quiz-Show ist am Ende wieder die Musik gelandet, mit der 1993 alles angefangen hat.

HalloGeschenk.de
Nach jedem abgeschlossenen Auftrag blieb derselbe Gedanke zurück: Ich will auch einmal etwas machen, das bleibt – nur was? Die Antwort kam am 9. Oktober 2023 über Nacht, mit Namen und Logo klar vor Augen. „Schöne Momente im Paket“ meint dabei nicht das Produkt, sondern den Moment, in dem jemand das Paket öffnet. Dahinter steht ein Netzwerk aus Druckereien, Manufakturen und Produktionsstätten – und zugleich die Werkstatt, aus der die meisten anderen Projekte herausgewachsen sind.

Sortylendo
Du stehst an der Paketstation, im Postfach liegen drei Abholcodes, und keiner davon verrät, zu welchem Karton er gehört. Aus diesem Moment ist die erste App entstanden; inzwischen sind es fünf, und jede beantwortet genau eine Frage vollständig, statt viele halb.

HGDE MatchGrid
Im eigenen Shop stand ich vor der Frage, wie jemand ein Geschenk finden soll, wenn er gar nicht weiß, wonach er suchen müsste. Filterlisten helfen da nicht weiter, Bilder dagegen schon – daraus ist eine Shopify-App geworden, die Händler in ihren eigenen Laden einbauen können.

Uns fragt ja keiner! – Die Quiz-Show
Im Fernsehen läuft ein Quiz, der Kandidat grübelt noch, und du weißt die Antwort längst. Nur fragt dich keiner. Diese Show fragt dich – und zieht dich anschließend damit auf, wenn du danebenliegst. Fränk moderiert, Hilary kommentiert, und weil alles gesprochen ist, fühlt sich eine Runde nach Sendung an und nicht nach Fragenliste. Die beiden sind übrigens keine Erfindung: Dahinter stecken wir selbst, seit Jahren durch einen Filter in Familienvideos unterwegs.

Engelsgleich – Das Hörbuch-Musical
Kilian kehrt zurück, und er ist nicht mehr der, der er einmal war. Über dreißig eigene Songs tragen eine Geschichte, die ich schon 2009 geschrieben habe, durch zweieinhalb Stunden – kostenlos zu hören, mit Inhaltsangabe auf der Projektseite.

Delamani Music
Angefangen mit elf, mit einer abgenutzten Gitarre vom Flohmarkt für vierzig Mark: Weil ich die Lieder aus dem Buch nicht nachspielen konnte, erfand ich eigene Texte dazu. Daraus wurden hunderte Songs – und das, was jahrelang im Homestudio hängen blieb, klingt inzwischen endlich so wie in meinem Kopf.

Kroszmedia
Die Marke für alles, was Ton und Bild braucht. Entstanden, als K-MULTIMEDIA zum Dach wurde und die Produktion eine eigene, saubere Linie bekommen sollte: Musik, Vertonung, Schnitt und Trailer – ohne Beratung, ohne Gründerhilfe.

Superkalle
Angefangen hat die Figur 2002 als Blödsinn vor der Kamera, und alle reagierten darauf. 2009 wurde ein Drehbuch daraus, dann 33 Folgen auf dem Papier und eine gedrehte – und weil die Arbeit sonst liegen geblieben wäre, wurde ein Buch daraus. Band eins ist geschrieben und lektoriert.
Der Laden vor dem Laden
Bevor es HalloGeschenk.de gab, gab es T-Shirts bei Amazon – damals noch unter dem Namen NycerShyce. Das war der erste Ort, an dem jemand etwas kaufte, das ich selbst entworfen hatte, und rückblickend der Vorreiter von allem, was später kam. Aufgefallen ist mir das erst Jahre danach.
Heute läuft das unter demselben Namen wie der Shop. Die Motive entstehen weiterhin über Merch by Amazon, und ab und zu bieten wir dort auch eigene Produkte über Seller Central an. Das Herz schlägt aber auf HalloGeschenk.de.
Nicht alles wird etwas
Was in der Schublade liegt
Zu einem ehrlichen Überblick gehört auch das, was nicht geklappt hat oder worauf gerade niemand gewartet hat.
Zwei Instrumente
Zwei Musikinstrumente, die aufeinander aufbauen – was genau, behalte ich vorerst für mich. Vorgestellt habe ich sie einem etablierten Hersteller, und den Inhabern haben sie wirklich gefallen; nur wäre die Fertigung in Deutschland zu teuer geworden.
Gefehlt haben der letzte Kontakt, ein Partner mit den passenden Möglichkeiten und das Kapital, um schnell genug zu wachsen, bevor jemand anderes dieselbe Idee größer macht. Deshalb liegt das Projekt vorerst auf Eis – nicht im Papierkorb.
HalloKickstart.de
Geplant war eine ganze Plattform für Onlinekurse. Angefangen habe ich mit einem einzigen: Der Kickstart für Bewertungen, siebzehn Lektionen und über vier Stunden Video für Gastronomen, dazu ein vierzigseitiges Heft zum Ausdrucken. Ich war so überzeugt davon, dass ich Radiowerbung schaltete und dafür den Rechner verkaufte, auf dem ich den Kurs produziert hatte.
Verkauft wurde kein einziger. Die Zielgruppe wollte das Thema nicht lernen, sondern erledigt haben – und kurz darauf beantwortete die KI genau solche Fragen nebenbei. Den Rest der Plattform habe ich mir deshalb gespart, bevor Monate hineingeflossen wären. Den Kurs selbst gibt es noch, er ist bloß umgezogen.
HeyGiftify
Das englischsprachige Gegenstück zu HalloGeschenk.de, gedacht für Kundschaft außerhalb Deutschlands. Fertig sind Name, Logo, Banner, Social-Posts und sogar ein eigener Theme-Song, dazu die Anbindung an die Produktionspartner.
Gegen den Versand ins Ausland haben wir uns am Ende bewusst entschieden: Die gesetzlichen Anforderungen pro Zielland sind erheblich, und sie halb zu erfüllen ist keine Option. Deshalb liefern wir ausschließlich innerhalb Deutschlands und stecken die Kraft in die Projekte, die gerade laufen. Die Marke bleibt fertig in der Schublade.
JinglePlayce
Eigene NFTs, in der Zeit, in der plötzlich jeder eigene NFTs hatte. Ich wollte wissen, ob da etwas trägt, und baue solche Fragen lieber, als über sie zu reden.
Es trug nicht. Der Markt war schneller wieder weg, als die Sammlung fertig wurde. Die Motive liegen bis heute hier: technisch einwandfrei und vollkommen nutzlos.
Was alle gemeinsam haben
Drei Regeln, die ich mir selbst auferlegt habe
Keine erfundenen Zahlen
Wenn auf einer dieser Seiten eine Zahl steht, dann ist sie gezählt. Eine Szene darf man erzählen, eine Statistik dagegen nicht einfach behaupten, nur weil sie sich gut liest.
Deine Daten bleiben bei dir
Die Apps brauchen kein Konto und laden nichts hoch. Das ist unbequemer zu bauen, weil ich alles selbst lösen muss, was sonst eine Wolke erledigt – dafür muss ich dir auch nichts versprechen.
Einmal zahlen, nicht monatlich
Wo etwas kostet, kostet es einmal. Wer für etwas monatlich kassiert, das ihn selbst nichts kostet, verkauft Gewohnheit statt Leistung – und das möchte ich niemandem erklären müssen.