Projekt · Software für Händler
HGDE MatchGrid
Die erste App von HGDE Studios und der Schritt, mit dem aus einem Shop Software wurde: ein Produktfinder, der mit Bildern statt mit Filterlisten arbeitet, und dazu ein Set-Konfigurator mit echtem Staffelrabatt. Der Leitsatz dahinter lautet, dass sich alles, was zusammengehört, auch finden lassen sollte.
Das Problem
In meinem eigenen Shop stand ich irgendwann vor einer Frage, die sich mit den üblichen Mitteln nicht beantworten ließ: Wie führe ich jemanden zu einem personalisierten Produkt, wenn er gar nicht weiß, wonach er suchen müsste? Filter nach Größe, Farbe und Preis helfen beim Werkzeugkauf hervorragend. Beim Geschenk versagen sie, weil man die Eigenschaften, nach denen man filtern könnte, selbst noch nicht kennt.
Also habe ich die Richtung umgedreht. Statt etwas einzugrenzen, wählt der Kunde Bilder – zwei bis vier Stufen, jede Stufe eine Reihe Karten mit kurzem Text. Am Ende steht ein Produkt, eine Kategorie oder eine eigene Seite, je nachdem, was der Händler hinterlegt hat. Das ist näher daran, wie man im Laden tatsächlich sucht: Man zeigt auf etwas und sagt, so ungefähr, aber anders.
Was die App kann
Finder
- Zwei bis vier Stufen, Bilder aus der Shopify-Dateibibliothek oder direkt hochgeladen
- Ziele je Kombination: Produkt, Kategorie oder Link
- „Egal“-Regeln decken ganze Gruppen ab; passt mehr als eine Regel, gewinnt die genauere
- Karten ohne erreichbares Ziel werden im Shop automatisch ausgegraut
- Live-Vorschau im Editor, mit denselben Dateien wie im Shop
Bundles
- Zwei bis vier Reihen mit echten Produkten, Preis und Varianten direkt aus Shopify
- Der Kunde sieht Ersparnis und Gesamtpreis live, während er auswählt
- „Set in den Warenkorb“ legt alles gemeinsam ab
- Staffelrabatt: ab zwei, drei oder vier Teilen jeweils ein eigener Satz
Zwei Entscheidungen, auf die ich Wert lege
Rabatte laufen über eine Shopify-Function und nicht über Theme-Tricks. Es gibt Wege, Preise im Warenkorb zu manipulieren, die kurzfristig einfacher sind, aber irgendwann kaputtgehen und Reste hinterlassen. Der offizielle Weg war mehr Arbeit, dafür ist der Rabatt ein echter Shopify-Rabatt, kombinierbar mit Produkt-, Bestell- und Versandrabatten – und wenn ein Händler die App entfernt, verschwindet sie rückstandslos, weil MatchGrid in Theme-Dateien nichts schreibt.
Die Statistik kommt ohne Kundendaten aus. Aufrufe, gewählte Karten, erreichte Ergebnisse und Sets im Warenkorb werden als Tageszähler gespeichert, ohne Cookies, ohne IP-Adressen und ohne Kennungen. Das reicht völlig, um zu sehen, wo Kunden abbiegen, und erspart jedem Händler, der die App installiert, ein zusätzliches Kapitel in seiner Datenschutzerklärung.

- AnbieterHGDE Studios
- PlattformShopify
- BausteineFinder, Bundles
- EinbauApp-Block, kein Theme-Code
- SprachenDeutsch, Englisch
- Trackingkeines
Aus der Praxis
Gebaut von jemandem, der den Shop selbst betreibt
MatchGrid ist nicht aus einer Marktanalyse entstanden, sondern aus einem Ordner voller Kundenanfragen in meinem eigenen Shop – alle mit derselben Ratlosigkeit darin.
Vorlagen statt leerer Seite
Vor einer leeren Oberfläche zu sitzen ist das zuverlässigste Mittel, ein Vorhaben zu verschieben. Deshalb bringt die App fertige Beispiele mit – für Geschenke, Beauty, Mode, Zubehör, Genuss und Tierbedarf –, die man abändert, statt bei null anzufangen.
Was kein Ziel hat, bleibt grau
Nichts ärgert mehr, als sich durch drei Schritte zu klicken und am Ende vor einer leeren Seite zu stehen. Wenn eine Kombination nirgendwohin führt, sperrt die App die Karte deshalb vorher, statt den Kunden in die Sackgasse laufen zu lassen.