Projekt · Apps
Sortylendo
Fünf kleine Apps für fünf Fragen, die jeder kennt und die sich ausgerechnet dann nicht beantworten lassen, wenn man gerade davorsteht. Ohne Konto, ohne Server, ohne Abo – und jede einzelne für einen Moment gebaut, nicht für eine Funktionsliste.
Wie das angefangen hat
Im Flur stehen drei Kartons. Für jeden gibt es einen Abholcode, einer kam vor zwei Wochen, einer gestern, einer vorhin, und alle drei liegen im Postfach zwischen Newslettern und Bestellbestätigungen. Dann stehst du an der Paketstation und weißt nicht mehr, welcher Code zu welchem Karton gehört.
Dass ich das überhaupt angegangen bin, liegt an der Shopify-App davor: Wer einmal eine Erweiterung für einen fremden Laden gebaut hat, traut sich auch an eine App fürs eigene Telefon. Und das Problem selbst ist ja keine Katastrophe, sondern nur dieser kleine Ärger, der zwei Minuten dauert und gelegentlich richtig Geld kostet – so wie das Gerät, das kaputtgeht, während man überlegt, ob da noch Garantie drauf war, und am Ende lieber neu kauft, als die Schublade durchzuwühlen.
Genau deshalb muss eine Lösung in zwanzig Sekunden funktionieren, sonst benutzt man sie nicht. Alle Apps sind nach demselben Prinzip gebaut: ein Foto, ein paar Felder, und die Antwort erscheint groß, wenn du sie brauchst. Keine Anmeldung, kein Server, keine Synchronisierung – was du einträgst, bleibt auf deinem Gerät.

- Marke seit2026
- Apps im Play Store5
- PlattformAndroid, Browser
- Sprachen9
- Konto nötignein
- PreismodellEinmalkauf
Die Familie
Fünf Apps, fünf Momente
Jede beantwortet genau eine Frage, dafür aber vollständig.
Parcel
Welches Versandlabel gehört zu welchem Paket? Du fotografierst den fertig gepackten Karton, legst den Code dazu, und am Automaten erscheint er groß auf hellem Grund, während der Bildschirm anbleibt, bis der Scanner ihn gelesen hat.
Bei Google Play
Warranty
Läuft die Garantie noch? Du fotografierst den Beleg, die Frist wird gerechnet, und die Erinnerung landet im Kalender. Die Karte hängt am Bon und nicht am Gerät, weil der Bon derjenige ist, der sonst verblasst.
Bei Google Play
Travel
Der Koffer kommt nicht, alle anderen sind längst vom Band, und am Schalter fragt jemand, was drin war. Wer das beziffern kann, bekommt sein Geld; wer nur „Kleidung“ sagen kann, bekommt eine Pauschale. Diese App hält den Nachweis bereit.
Bei Google Play
Moves
Wochen nach dem Umzug stehen immer noch Kartons herum, und der Wasserkocher ist in einem davon. Nummer, Zielraum und ein Foto vom Inhalt beantworten beim Ausladen und beim Suchen zwei ganz verschiedene Fragen.
Bei Google Play
Freezer
Ein halbes Jahr später steht ein weißer Block im Gefrierfach, und niemand weiß mehr, was darin ist. Im Zweifel landet er im Müll. Mit Datum und gerechneter Haltbarkeit muss er das nicht.
Bei Google Play
Collect in Vorbereitung
Wer mit Leidenschaft sammelt, sieht seine Lieblingsstücke in der Fotogalerie zwischen Urlaubsbildern untergehen. Collect gibt jedem Stück einen eigenen Platz – als Foto-Karte mit selbst gewählten Feldern. Die App läuft bereits im Browser; der Eintrag im Play Store folgt.
Im Browser ansehen
Was dahintersteckt
Warum die Apps so gebaut sind, wie sie gebaut sind
Nichts verlässt das Gerät
Keine Anmeldung, kein Server, keine Übertragung. Die Kehrseite gehört dazu und steht auch so im Store: Ein gelöschter Speicher nimmt die Karten mit – dafür gibt es die Sicherungsdatei, mit der du auch auf ein neues Telefon umziehst.
Am Automaten gedacht
Dunkle Oberflächen und ein Bildschirm, der nach zehn Sekunden ausgeht, sind die beiden häufigsten Gründe, warum ein Scanner nicht anspringt. Beides ist gelöst, bevor du überhaupt merkst, dass es ein Problem war.
Einmal zahlen
Die erste Karte ist kostenlos, bei Freezer und Collect sind es drei – genug, um eine Sache einmal komplett durchzuspielen. Wer mehr braucht, schaltet Pro frei, einmalig und ohne Abo, mit kostenlosen Aktualisierungen.
Alle ausprobieren, ohne etwas zu installieren
Jede App läuft auch im Browser. Die Übersicht mit allen Adressen steht auf sortylendo.com.